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Geschichtliches
Aus Erinnerungen des langjährigen Vorsitzenden Heinrich Bollhorst - anläßig des 50jährigen Jubiläums des DLV

Gut vorbereitet verlief am 17. Juni 1951 im Hotel Gerke die Gründungsveranstaltung des Diepholzer Luftsportvereins. Die Verantwortlichen, die die Gründung vorbereitet hatten, legten schon Pläne für die Entwicklung des Vereins (Bau eines Flugzeuges und Schulung) vor und wählten den ersten Vorstand: vorsitzender Fritz Pelkmann, stellv. Vorsitzender Herr Gellinger, Kassierer Willi Merk, Schriftführer Fritz Schnitgerhans.
Drei Tage später informierte der DLV im Hotel Stadt Bremen viele Interessierte über Ziele des Vereins und man sprach über den Bau eines Segelflugzeuges, das Grunau Baby III.
Im Herbst 1951 zogen die Mitglieder mit ihrer Werkstatt in das Gebäude auf dem Fliegerhorst ein, im Winter bauten sie in unzähligen Stunden die Rippen und Spanten, legten die Flügel auf die Helling und im Sommer 1953 konnte das „Grunau Baby“ in der Prinzhornstraße auf den Namen „Wolkenschmierer“ getauft werden. Noch im gleichen Herbst folgten die ersten vorsichtigen „Sprünge“ und Flugversuche. Zu dieser Zeit gehörten dem Verein schon über 50 Mitglieder an. In gemeinschaftlicher Arbeit wurde das Flug- und das Rollfeld wieder hergerichtet. Zudem wurde dank der Unterstützung der Diepholzer Maschinenfabrik eine Schleppwinde gebaut. Dank der Gruppen aus Lohne und Rahden, die längere Zeit beim DLV in Diepholz zu Gast waren, konnten hier deren Schulgleiter mitbenutzt werden. Der Unterricht begann. Diesen ehrenamtlichen Dienst versahen die beiden Fluglehrer Willi Merk und Fritz Milbrandt.
1957 ließ die Bundeswehr das Rollfeld renovieren und der Flugbetrieb in Diepholz wurde vorübergehend eingestellt. Die Segelflieger wichen nach Vörden aus. 1959 schloss die Bundeswehr die Bauarbeiten ab. Mit dem auf Privatinitiative angeschafften Kranich III mit dem Kennzeichen D-6071 wurde der Ausbildungsbetrieb wieder aufgenommen. Im darauffolgenden Jahr folgte, ebenfalls auf Privatinitiative, die Anschaffung eines weiteren Kranichs mit dem Kennzeichen D – 6274. Dieses Flugzeug wird bis zum heutigen Tag als Schulflugzeug eingesetzt. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und den jeweiligen Kommandeuren ging es im Verein kontinuierlich aufwärts. Mit Heinrich Bollhorst und Hans-Georg Jüttner kamen 1959/60 junge Fluglehrer dazu. Der Verein mit seinen 100 Mitgliedern bildetet zeitweise bis zu 30 Schüler aus.
1971 kaufte der DLV einen Motorsegler und rüstete ihn in mühevoller Arbeit wieder auf. 1973 folgte die Schleppmaschine „Morane“, nachdem zuvor nach Windenstart geflogen werden konnte. 1975/76 bauten die Segelflieger Dank großer Unterstützung durch Landkreis, Stadt und Sportbund in Eigenleistung ihre große Halle auf dem Fliegerhorst und kaufen das Schleppflugzeug Piper PA 18.
Inzwischen sind die Segelflieger erneut umgezogen und haben das ehemalige Gebäude des Aero-Clubs Diepholz gepachtet.
Dank der intensiven Bemühungen des 1. Vorsitzenden Karl-Heinz Hartjens und der übrigen Vorstandsmitglieder und der nach wie vor ehrenamtlichen Fluglehrer, die Sonntag für Sonntag ihren jungen und alten Flugschülern die Grundbegriffe des Fliegens beibringen, hat sich der Verein trotz der vielfältigen Freizeitangebote in Diepholz seinen Stellenwert behaupten können. Wir blicken mit Zuversicht in die Zukunft.

Gründungsmitglieder des DLV 17. Juli 1951:

  • Gäbelein, Gustl
  • Merk, Willi
  • Vieregge, Karl
  • Schnittgerhans, Fritz
  • Raatz, Helmut
  • Pelkmann, Fritz
 Alle Gründungsmitglieder sind mittlerweile verstorben.

 Der heutige Vorstand des DLV:


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